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Neuheitenentwicklungen Es ist natürlich nachvollziehbar, dass sowohl die Hersteller von Großserienmodellen wie auch die vielen Kleinserienmodellhersteller händeringend nach Vorbildern suchen, die ein breites Käuferpotential ansprechen. Daran wird sich vermutlich auch zukünftig nichts ändern. Die Kleinserienhersteller erreichen mit ihren Modellen in der Regel nur den Bastlermarkt - nicht aber den Sammlermarkt. Die Nachfrage nach Fertigmodellen kommt jedoch hauptsächlich von den Sammlern. Das wiederum stellt sich in der Kleinserienfertigung immer als Problem dar, weil die Umsetzung in ein Fertigmodell sehr zeitintensiv ist und somit kaum zu einem vertretbaren Preis realisiert werden kann. Die Palette der eingefärbten Polyurethan-Gießmaterialien erlaubt es noch nicht, permanent lichtbeständige stabile Farbtöne aus dem Werkstoff Polyurethan (PU) bereit zu stellen, die unabhängig von der Oberflächenbeschaffenheit der Urmodelle eine gleichmäßige Durchfärbung ermöglichen. Die einzige Möglichkeit, eine gleichmäßige, beständige und vom Glanzgrad einheitliche Farbgestaltung zu erzeugen, bleibt also die Lackierung. Damit bleibt für die Kleinserie auch weiterhin der Sammlermarkt weitgehend verschlossen. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben bewiesen, dass RMM mit seinen Kleinserienprodukten offenbar auf dem richtigen Weg ist. Ganz sicher ist allerdings auch, dass wir mit entsprechenden Fertigmodellen ein wesentlich größeres Kundenpotential angesprochen hätten. Zumindest könnte dies die Erklärung dafür sein, dass einige der RMM Kleinserienmodelle, die sich gut am Markt etabliert haben, von der Großserie aufgegriffen und in ein entsprechendes Modell umgesetzt wurden. Als Beispiel sei das Modell des TLF 3000-AT von Rosenbauer angeführt, das gut ein Jahr nach dem Erscheinen als Kleinserienmodell bei RMM (Art.-Nr. 05.003.035) auch bei Wiking als Neuheit erschienen ist. Eine Wettbewerbssituation ist dadurch nicht entstanden, denn Wiking spricht eindeutig einen anderen Markt an. Das betreffende RMM-Modell wird in absehbarer Zeit in geänderter Ausführung wieder erscheinen. Herpa lehnte sich kurze Zeit später mit dem Ziegler Löschgruppenfahrzeug nur an ein bestehendes Kleinserienmodell von RMM (Art.-Nr. 05.003.059 mit Magirus-Aufbau und Kabine nach Hensel Baumuster) an, brachte aber letztendlich die neueste Ausführung des Ziegler-Aufbaus mit einer Ziegler-Standardkabine auf den Markt. Durch diese Situation wurde es unter Verwendung der zahleichen RMM-Modulkabinen aus PU möglich, sowohl die Herpa-Löschfahrzeugaufbauten unter Beibehaltung der Fahrgestelle mit anderen Kabinen (z.B. MAN-Wittlich oder IMBT) zu bestücken, wie auch umgekehrt Herpa-Kabinen wiederum mit den von RMM zahlreich realisierten Kleinserienaufbauten auszustatten. Auch hier hat die Entwicklung der Großserie dazu geführt, dass die Bastelmöglichkeiten umfangreicher geworden sind. Auch bei den Rettungswagenmodellen sind ähnliche Modellaktivitäten zu beobachten. Nach den wirklich großen Verkaufserfolgen der RMM Kleinserien-Modellreihe nach WAS-Vorbildern, (Art-Nrn. 05.004.007, 05.004.018, 05.004.019) nahm sich Rietze mit einem Großserienmodell nach modernerem WAS-Standard des Themas an. Da auch in diesem Fall keiner der Kleinserienaufbauten absolut identisch mit dem neuen Großserienaufbau ist, wird RMM seine Aufbaupalette auch weiterhin als PU-Module anbieten, damit die Bastler sich das eine oder andere Modell nach älteren Vorbildern individuell gestalten können. Was nun bei den Koffer-Rettungswagen nach WAS-Vorbild geschehen ist, setzt sich bei den Kleinserienmodellen nach FAHRTEC-Vorbild fort. Mit einem neuen Koffer-RTW hat Herpa im Spätsommer 2007 den Fahrtec-RTW mit neuem MB-Sprinter auf den Markt gebracht. Damit gibt es wieder eine Ergänzung der gesamten Modell-RTW-Palette durch eine modernere Bauform gegenüber dem bereits bestehenden Kleinserienmodell des Fahrtec-Koffers. RMM wird, wie schon beim WAS-Kofferaufbau, somit folgerichtig auch den Fahrtec-Kofferaufbau (Art.-Nrn. 05.004.017, 05.004.020 und 05.004.021) künftig auch als Kleinserien-Modul anbieten und für die PU-Bausatzpalette auf einen anderen Vorbildhersteller ausweichen. Anlässlich der Spielwarenmesse 2007 kündigte Rietze das Modell des Dekon-P-Lkw an. Seit mehr als 4 Jahren ist das Kleinserienmodell bei RMM bereits im Programm (Art.-Nr. 05.003.046) und hat insgesamt 3 Modifikationen erlebt. Es ist nachvollziehbar, dass sich der Verkauf nach einer somit recht langen Lebensdauer des Kleinserienmodells deutlich reduziert. RMM stellt im Modelljahr 2008 als Alternative zum Dekon-P den GW-L nach Vorbild der Wiesbadener Feuerwehr vor. Die Dekon-P-Kabine wird so ein zweites mal verwendet. Durch diese Flexibilität zwischen Groß- und Kleinserie werden Bastler und Sammler gleichermaßen bedient. Andererseits stellt sich in Anbetracht der wirklich zahllosen Vorbilder bei den Feuerwehrfahrzeugen durchaus die Frage, ob denn nicht auch eine andere Modellauswahl von den Großserienherstellern getroffen werden könnte, um letztendlich eine insgesamt breitere Angebotspalette zu erreichen. RMM-Kleinserienmodelle - Wir legen viel Wert auf Qualität. |